Archiv der Kategorie: Reviews

Noroi

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Man sollte nicht den Fehler machen und eine zusammenhängend erzählte Geschichte erwarten. „Noroi“ ist über weite Strecken eine Materialsammlung, die den Zuschauer lange im Unklaren lässt, wohin sich die Handlung entwickeln wird und welche Relevanz den zahlreichen Begegnungen, Interviews und Fernsehbeiträgen letztlich überhaupt beizumessen ist. Weiterlesen

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Deathgasm

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Nichts konnte mir während des Genusses des Films egaler sein als die Vorhersehbarkeit des Plots. „Deathgasm“ verarbeitet eine Vielzahl an mal mehr, mal weniger zutreffenden Klischees über den spätpubertären Charakter des gemeinen Metalheads so gekonnt, dass es vom ersten Moment an eine wahre Freude ist. Dabei – und das ist dem Film enorm hoch anzurechnen – wird aber nie der Respekt vor der Musikrichtung samt mitschwingender Subkultur verloren. Weiterlesen

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Meat Grinder

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„Meat Grinder“ geht früh dahin, wo es weh tut und bleibt bei den Gewaltausbrüchen, deren Frequenz nicht so hoch ist, wie es der heftige Auftakt und das Marketing des Films vermuten lassen würden, auf konstant hohem Niveau. Ich bin jedoch etwas unentschlossen in der Frage, ob der explizite Splatter wirklich mit der tragischen Geschichte um die Protagonistin harmoniert. Weiterlesen

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The Human Centipede III

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Er hat es schon wieder getan. Also nicht den Härtegrad deutlich erhöht, wie es nach First Sequence und Full Sequence für den jeweiligen Nachfolger angekündigt wurde, sondern einfach mal das Genre gewechselt – der Bruch zwischen dem zweiten und dritten Teil ist erneut massiv. Weiterlesen

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It Follows

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Die Grundidee eines unaufhaltsam folgenden und letztlich kompromisslos mörderischen Wesens ist pures, exzellentes Albtraummaterial. Wie man es dreht und wendet, nur der eigene Tod stellt einen Ausweg dar. Ich wüsste nicht, wie man die Urangst des Verfolgt-Werdens noch effektiver darstellen könnte. Grandios! Weiterlesen

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Killing Words

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Bei dem Mann handelt es sich um einen gewissen Ramón, die gefesselte Dame ist seine Ex-Frau Laura. Ramón gibt zu, dass seine Aussagen im Video nicht ganz der Wahrheit entsprechen, denn auf den ersten Mord folgten 17 weitere und Laura wird das nächste Opfer werden. Man könne sich zwar noch eine Weile unterhalten, aber Laura wird unweigerlich sterben. Weiterlesen

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Grotesque

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Das japanische Kino hat ja einen gewissen Ruf, was selbstzweckhaften Splatter, Folter ohne Hintergrund und Ähnliches aus der fröhlichen Welt des kranken Scheißes angeht. Ob man prinzipiell an so etwas überhaupt ansatzweise Gefallen finden kann, ist wohl eine Grundsatzfrage, doch es lässt sich kaum leugnen, dass in diesem Bereich Filme zu finden sind, die zwar vielleicht nicht im herkömmlichen Sinn unterhalten, aber immerhin als Zurschaustellung überzeugender Effekte durchaus einiges taugen. Weiterlesen

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Night of the Living Dead

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Zeitgenössische Kritiken verschaffen einen Eindruck davon, wie revolutionär der Film für das Horror-Genre gewesen sein muss – heute ist die damalige Schockwirkung durch das kompromisslose Grauen und den Splatter natürlich nicht mehr so stark ausgeprägt (abgesehen vom extrem starken Anfang), sodass die Schwächen – vor allem im Bezug auf den Cast und die dünne Story – deutlicher hervortreten. Weiterlesen

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Gutterballs

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„Gutterballs“ orientiert sich jedenfalls an William Lustigs starkem 1980er Splatter-Slasher „Maniac“, wie sich unschwer am Filmposter inklusive Tagline, aber auch an der generellen Aufmachung des Films selbst erkennen lässt. Es gibt definitiv schlechtere Vorzeichen. Weiterlesen

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The Human Centipede II

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An die Stelle der zwar auch durchweg düsteren, aber fast schon sterilen Atmosphäre des Vorgängers tritt hier von Beginn an Dreck und Ekel, wovon der verschwitzte, unästhetische Hauptcharakter schon in der ersten Einstellung zeugt. In dunklen Schwarz-Weiß-Bildern wird eine trostlose Umgebung dargestellt, in die der kranke, vollkommen gebrochene Martin bestens hereinpasst. Weiterlesen

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