Archiv der Kategorie: Horror

Noroi

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Man sollte nicht den Fehler machen und eine zusammenhängend erzählte Geschichte erwarten. „Noroi“ ist über weite Strecken eine Materialsammlung, die den Zuschauer lange im Unklaren lässt, wohin sich die Handlung entwickeln wird und welche Relevanz den zahlreichen Begegnungen, Interviews und Fernsehbeiträgen letztlich überhaupt beizumessen ist. Weiterlesen

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It Follows

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Die Grundidee eines unaufhaltsam folgenden und letztlich kompromisslos mörderischen Wesens ist pures, exzellentes Albtraummaterial. Wie man es dreht und wendet, nur der eigene Tod stellt einen Ausweg dar. Ich wüsste nicht, wie man die Urangst des Verfolgt-Werdens noch effektiver darstellen könnte. Grandios! Weiterlesen

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Grotesque

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Das japanische Kino hat ja einen gewissen Ruf, was selbstzweckhaften Splatter, Folter ohne Hintergrund und Ähnliches aus der fröhlichen Welt des kranken Scheißes angeht. Ob man prinzipiell an so etwas überhaupt ansatzweise Gefallen finden kann, ist wohl eine Grundsatzfrage, doch es lässt sich kaum leugnen, dass in diesem Bereich Filme zu finden sind, die zwar vielleicht nicht im herkömmlichen Sinn unterhalten, aber immerhin als Zurschaustellung überzeugender Effekte durchaus einiges taugen. Weiterlesen

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Night of the Living Dead

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Zeitgenössische Kritiken verschaffen einen Eindruck davon, wie revolutionär der Film für das Horror-Genre gewesen sein muss – heute ist die damalige Schockwirkung durch das kompromisslose Grauen und den Splatter natürlich nicht mehr so stark ausgeprägt (abgesehen vom extrem starken Anfang), sodass die Schwächen – vor allem im Bezug auf den Cast und die dünne Story – deutlicher hervortreten. Weiterlesen

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Gutterballs

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„Gutterballs“ orientiert sich jedenfalls an William Lustigs starkem 1980er Splatter-Slasher „Maniac“, wie sich unschwer am Filmposter inklusive Tagline, aber auch an der generellen Aufmachung des Films selbst erkennen lässt. Es gibt definitiv schlechtere Vorzeichen. Weiterlesen

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The Human Centipede II

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An die Stelle der zwar auch durchweg düsteren, aber fast schon sterilen Atmosphäre des Vorgängers tritt hier von Beginn an Dreck und Ekel, wovon der verschwitzte, unästhetische Hauptcharakter schon in der ersten Einstellung zeugt. In dunklen Schwarz-Weiß-Bildern wird eine trostlose Umgebung dargestellt, in die der kranke, vollkommen gebrochene Martin bestens hereinpasst. Weiterlesen

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Beast Creatures

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Wie schlimm das schon wieder alles ist. Konsequenterweise besitzt bis auf zwei Charaktere niemand irgendeinen Hintergrund und auch kaum jemand eine klare Persönlichkeit – ich glaube, mindestens einer der Überlebenden bleibt sogar ohne einen Namen, womit streng genommen das verdammte Rettungsboot ausgeprägter charakterisiert ist… Weiterlesen

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The Human Centipede

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Durch den nervigen Hype und teils desaströse Kritiken bin ich wie gesagt ziemlich voreingenommen an „The Human Centipede“ herangegangen. Ich wollte den Film nicht mögen, eher im Gegenteil. Das ist leider nicht so recht gelungen. Weiterlesen

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Uzumaki

uzumaki

Spiralen sind in mehr oder weniger auffällig platzierten Mustern und Gegenständen, Effektspielereien und Kamerafahrten allgegenwärtig, bzw. nehmen mit dem fortschreitenden Verfall der Stadt in die Obsession immer mehr zu – alles ist letztlich auf die Wirbel ausgerichtet. Zusammen mit der Bildkomposition wird eine gelungene unwirkliche Atmosphäre erschaffen, die den dargebotenen Wahnsinn gut unterstreicht. Weiterlesen

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Chain Reaction

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Die Konzentration auf Spezialeffekte mit einhergehender Vernachlässigung der restlichen Filmqualität hat Ittenbach nie so richtig abgelegt – ein „Garden of Love“ scheiterte mit seinem Versuch, eine halbwegs intelligente Story mit gleichzeitigem Zurückschrauben des Splatteranteils zu konstruieren z. B. mächtig. Nichtsdestotrotz stehe ich neuem Material des Bayern zumeist recht euphorisch gegenüber; die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Weiterlesen

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